Баћо Велибор  /  Baćo Velibor

invritteninwritten

писано · written · geschrieben

Неко . Нико
Someone / Jemand

No one / Niemand

continue
О имену / About the name / Über den Namen
Велибор Velibor — Baćo — Baco
· white  /  pine · fight · war · again · and again ·(Veli) bor (Вeli) borba (co) bellum ·

Born 1985, Bugojno, Bosnia. First five years in Ravno — 1,100 metres above the sea, 250 inhabitants, a village that no longer exists. War refugee at six. Vienna today.

The Bosnian pine grows above 1,000 metres. It is the oldest tree in Europe. The Bosnian spine broken twice. Atlas kissed Axis on Asphalt.

English

What I Strive For

I am often asked what I seek in love, and for a long time, I thought it was a relationship. I mean one relationship — a love found that could withstand all times, all worlds, and above all — our fall. — invritteninwritten

A vow made once, once only in her eyes.

How could she ever recognize?

A vow — the only one worth making — of eternal love — is the one that cannot be kept.

That is why I seek only love in this life. When I say love - I mean the only home that I ever had.

You.
In love. -Velo

English — memoir

My Treasure

At the age of six, having just escaped the Bosnian war after countless stints as a refugee, I had my first day of school. I didn't understand a word of German — not even a syllable was anything other than frightening sounds to me.

Just one word each day Son. — my father, construction worker

Today I no longer have to translate the words. No longer sounds chase me. Today it is the words that have to translate me. They hold no meaning — they chase it.

Ich habe einen Schatz. Meinen Wortschatz.

Deutsch — Gedichte
Birke
Deines Herzens Dichtung, ohne Worte der Klang, meinem Sehnen Richtung, zu deinem Herzen mein Gang. Für dich erst erfunden, das Spiel der Worte, musste sie erst erkunden, um zu erreichen die Pforte. Ein Schloss an dem Tor, nun zweifelnd ich schwor — welch' Zauber nur kann, ohne Worte so binden — mein Scheitern daran, kann ich ihn je finden? Du hast mich gelehrt, wer suche wer horte, zu greifen begehrt, lass los selbst die Worte! Deiner Muse Gewinn, Spiel meines Herzens, des Reimes allein' Sinn, nun Meister der Schmerzen. Über Zweifel erhaben, eine Melodie die berührt, Dichter Begehren und begaben, die Gedanken entführt.
Sehnsucht 2025
Sehnen wie Suchen, Sinnesflucht, Trieb der Seele, Liebe sucht, wie funkelnde Sterne, so schön doch in Ferne. Mit Sinnen nur streifen, ohne je zu erreichen, keine Blume im Garten, keinen Duft dieser Arten, keine Farbe der Sonne, hält Stand ihrer Wonne. Selbst Geigen erreichen, vor ihrer Stimme verbleichen, es wiegen die Stunden, wie Deuten bei Nacht, ihrer Anblick für Sekunden, selbst Zeit nicht vollbracht. Im Spiegel nur umwunden, kein Grün und kein Blau, muss diese erst erfunden, zur Gleiche ihrer Schau. Keine Reife erreicht je eine Frucht, mag gleichen der Süße, und ihrem Duft, zu entsprechen im Worte, nur ein Narr ersehnt sucht. Im Worte die Ferne, ist also gefangen, zu kürzen die Wege, des Poeten Verlangen. Ihr Herz zu erlangen, im Jetzt und im Wo, im Reim seiner Gedicht — Selbst sich hält gefangen, allein ihm Liebe befiehlt es so.
Liebeskummer
Welch' magischer Bund, wenn Liebe verstummt, entsteht aus der Liebe, nun schmerzen die Triebe. Untröstliche Wund', zu erneuern den Bund, und auch zu vergessen, kann man nicht erpressen. Bei Liebe die bricht, kein Ende in Sicht, der seelischen Qual, man hat keine Wahl. Kein Kraut dem gewachsen, zu schließen die Wunde, und dennoch mein Trachten, zu teilen die Kunde, die Zeit ist die Macht, die Wunder vollbracht. Mit Jahren verblasst, der Liebe Last, den Kummer lässt weichen, der Erinnerungen Bleichen. Als Andenken verbliebe, eine Narbe der Liebe, wird nie gänzlich gesund, welch' magischer Bund.
Der Klang der mir noch fehlte
Der Erde entrissen, der braunen Augen Blick, vom Himmel gefallen, ihrer Zwinker Blitz. Dem Winde entwehte, ihre Stimme die bebte, Du, der Klang der mir noch fehlte. Und Augen nicht glauben, kann man es denn sehen? Das Herz so rasend, bleibt es doch kurz stehen? Im Winde des Herbstes, muss ich mich drehen, Oh Duft der Liebe, wer kann dir widerstehen? Das Herz sich sehnte, der Klang der mir noch fehlte, Stuf' um Stuf', der steigende Ton, entfacht das Feuer, das brannt' in mir schon, und löschen vermag, dies' süß' Schicksalsschlag, nur brennende Lust, und dein lieblich' Kuss. Die Schmerzen der Liebe, mit Schwertern die Hiebe, des Herzens Narben, schreien sie schon, aus heiterem Himmel, Du, lieblicher Ton. Der Klang der mir noch fehlte, ein Tauber ich wohl, will dich nicht mehr missen, ich liebe dich schon.
Deutsch

Er schreibt, was der Krieg nicht zum Schweigen bringen konnte.

Geboren 1985 in Bosnien. Kriegsflüchtling mit sechs Jahren. MA Rechtswissenschaften, Salzburg. Heute Betreuer obdachloser und beeinträchtigter Menschen in Wien.

Er hat Kyrillisch, Serbisch, Bosnisch, Kroatisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Latein nie gelernt — er hat sie überlebt, bewahrt und neu erschaffen.

Was er schreibt, ist das, was der Krieg nicht zum Schweigen bringen konnte. Was sich weigerte, in einem Kind zu sterben. velovelovelo — Bio, 2025
invritteninwritten
I
In
IIost
IIIove
IIImage
IIIImmerse
IIIetters
IIIong
IIost
In
I
I paint my world
In
IIword
IIIcolor
IIIIsound
IIIn &
IInto
Iove You
Für Dich / For You / За тебе
Und wenn ich sie — auch nur an meinem Letzten, Tage — auf Erden mag finden, am Bahnhof — im Zug gen' Nebel schwinden. So werde ich sie finden! Ich warte auf dich — mein Herz. Durch alle Zeit — aller Leben — alle Welten — allein dir hab gezählt. Es existierst nur du. Du wirst mich — an meiner Liebe — erkennen, du wirst dich — in meiner Liebe — finden. Sieh mir in die Augen — JETZT! Nun geh mein Herz. Ich liebe dich.
Contact / Kontakt / Контакт

One door

Open for One

Once One is Open
invritteninvritten@proton.me
war†ist     war(†)is(†)ate(me)n†